{"id":28526,"date":"2017-09-22T12:47:33","date_gmt":"2017-09-22T12:47:33","guid":{"rendered":"http:\/\/jubla-weggis.ch\/?p=28526"},"modified":"2017-09-22T12:47:33","modified_gmt":"2017-09-22T12:47:33","slug":"lagerbericht-sola-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jubla-weggis.ch\/jj\/lagerbericht-sola-2017\/","title":{"rendered":"Lagerbericht SOLA 2017"},"content":{"rendered":"<p>Einen Monat ist nun vergangen, seit wir als stolze Tatortaufkl\u00e4rer aus dem bergigen Jaun heimgekehrt sind. Grund genug also, um diese zwei Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/jubla-weggis.ch\/gallerie\/nggallery\/sola-2017\">Alle Lagerfotos sind hier zu finden<\/a><\/p>\n<p>Am Anfang stand einmal mehr der Anfang. Treffpunkt: <a href=\"http:\/\/airmail.calendar\/2017-09-16%2009:00:00%20MESZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Samstagmorgen<\/a>, Dorfplatz. Wie immer. Und doch, irgendetwas war neu. Das heuer deutlich entfilzte Scharleitungsteam unter Livia Z. begr\u00fcsste ganz recht herzlich zum Sola 2017. Somit trennte uns nur noch eine beschauliche Car-Fahrt durchs Berner Oberland vom beschaulichen D\u00f6rfchen Jaun im fribourgschen Bezirk Greyerz. Nach der Ankunft mit sichtlich gestressten Anh\u00e4ngerbremsen galt es, den kurzen Weg mit Kind und Kegel zum Lagerhaus zur\u00fcckzulegen. Es folgte der Zimmerbezug durch die Kinder mit seinen wiederum \u00fcblichen Kontroversen. Man merke: Mitspracherecht ist auch dann wichtig, wenn man eigentlich gar nichts einzuwenden hat! Es folgte eine erste, mit viel Liebe zubereitete Mahlzeit unseres K\u00fcchenteams, welches sich ebenfalls unter neuer Leitung zu behaupten hatte. Er\u00f6ffnet wurde der Tatort Jaun durch eine Sammlung von Mugshots, die von jedem Kind angefertigt wurden. Martas Fackelmarsch erhielt dieses Jahr das Upgrade 2.0. Werden sich die Neon-Laternen durchsetzen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Nachtruhe mit deutlichen Anlaufschwierigkeiten folgte ein Tag, der zweifellos im Zeichen des Kennenlernens stand. Eine Serie von Spielen offenbarte der doch sehr frisch zusammengew\u00fcrfelten Schar nicht nur die Namen aller Anwesenden, sondern enth\u00fcllte auch noch den einen oder anderen Fern-Ost-Gourmet, Pferdeliebhaber oder Hobby-Narziss. Abgerundet durch eine kleine Ortskundelektion galt es auch noch das R\u00e4tsel um die Namen der Programmgruppen zu l\u00f6sen. Und beim abendlichen Leiterraten geriet dann doch die eine oder andere Kreativit\u00e4t arg in Bedr\u00e4ngnis. Zum Abschluss bekundete selbst der Nachbar noch Interesse an unserer Gesellschaft. Und so liess eine weitere Nachtruhe die Leiter ihre Bahnen von Zimmer zu Zimmer ziehen, stets auf der Suche nach dem einen oder anderen leeren Bett.<\/p>\n<p>Es folgte ein verschlafener Tag, begleitet durch eine Serie von feuchten Niederschl\u00e4gen. Nichtsdestotrotz zeigten die Kinder vollen Einsatz bei den Ateliers und fertigten neben etagen\u00fcbergreifenden Kugelibahnen auch noch feinste Taschen und Freundschaftsb\u00e4ndeli. Auch der Disco kann feuchtes Wetter nichts anhaben, weshalb wir auch diesen altbekannten Evergreen f\u00fcr dieses Jahr er\u00f6ffneten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten <a href=\"http:\/\/airmail.calendar\/2017-09-15%2012:00:00%20MESZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Morgen<\/a> weilte der Regen noch immer in unserer Mitte. Aber das konnte uns auch nicht vom Morgenfit mit Jannis abhalten! Die K\u00fcche hatte dagegen an allen Fronten mit der Vollst\u00e4ndigkeit ihrer Belegschaft zu k\u00e4mpfen. Zum Beispiel wurde K\u00fcchenchef Ramon A. (mehrfach) Opfer eines gemeinen Meuchelm\u00f6rders. Der Startschuss f\u00fcrs Cluedo in \u00dcbergr\u00f6sse am Tatort Jaun war gegeben! Beim Abendprogrammpunkt \u00abEgge, Egge, l\u00e4rme!\u00bb kam auch der erfahrenste Schreihals auf seine Kosten. Und einmal mehr fanden die nachtruhelichen Wanderschaften in ferne Zimmer und Betten kein Ende.<\/p>\n<p>Dabei hiess es doch f\u00fcr die \u00c4ltesten: Fr\u00fch aufstehen! Die zweit\u00e4gige Wanderung unter Marco C. f\u00fchrte die tapfere Gruppe in die h\u00f6chsten H\u00f6hen des Jaunpasses. Derweil kam auch der Rest der Schar ordentlich ins Schwitzen. Da sich die Sonne zu uns zur\u00fcckgesellt hatte, hiess es beim Sportturnier alles zu geben! Lagerfeuerstimmung light kam derweil am Abend auf. Im warmen Licht des Rechaud-Cherzli wurde das alte Haus von Rocky Docky endg\u00fcltig abgerissen. Und wer ganz viel Gl\u00fcck hatte, konnte nach den grusligen schwarzen Rosen die K\u00fcche noch beim Jassen erfassen.<\/p>\n<p>Der Tag darauf hielt ein weiteres Ensemble an Ateliers in petto. Ob Moosh\u00fc\u00fcsli bauen, Chnebel schnitzen, Kristalle z\u00fcchten oder Deko basteln, jeder kam auf seine Kosten. Da mit dem morgig folgenden <a href=\"http:\/\/airmail.calendar\/2017-09-15%2012:00:00%20MESZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freitag<\/a> die Leiter in mehrst\u00fcndige Freiheit entlassen werden w\u00fcrden, musste \u00fcber \u00abJauns next Bachelorette\u00bb f\u00fcr tempor\u00e4ren F\u00fchrungsersatz gesorgt werden. Wie sollte dies nur geschehen, wenn die Kinder noch nicht einmal f\u00fcr das Wohl eines pr\u00e4parierten H\u00fchnereis \u00fcber einen 5 Meter Sturz sorgen konnten?&nbsp; Es sollte sich herausstellen, dass unsere Sorge unbegr\u00fcndet war.<\/p>\n<p>Auf dem Programm des diesj\u00e4hrigen leiterfreien Tages stand f\u00fcr die Leiter eine beschauliche Fahrt auf der sch\u00f6nen Saane, wobei der eine oder andere mit einer spontanen Erfrischung \u00fcberrascht wurde. Ein Besuch in der K\u00e4serei Gruy\u00e8re, der H.R. Giger-Bar sowie dem \u00abRun to the Hill\u00bb-Festival auf dem Jaunpass lies bei keinem der Teilnehmer W\u00fcnsche offen. W\u00e4hrenddessen moderierten sich zuhause die \u00c4ltesten durch ihren selbstgemachten Spieletag inklusive Abendshow, wobei sie durch verschiedene Ex-K\u00fcchenchefs, -Schari und C.I. tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt wurden. Die Kinder waren also jederzeit in besten H\u00e4nden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/airmail.calendar\/2017-09-16%2012:00:00%20MESZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Samstag<\/a> tags drauf stand nicht nur f\u00fcr den Besuchstag, wer macht immer auch deutlich, dass die erste Halbzeit bereits vorbeigezogen ist. Sportstafetten sollten von diesen bedauerlichen Umst\u00e4nden ablenken. Und wenn dies noch nicht reicht, schieben wir noch eine Wasserschlacht und eine Disco nach! Letztere sollte besonders f\u00fcr einsame Herzen ein wenig Trost liefern, da der (momentane) Beziehungsstatus mit Hilfe bunter Leuchtarmb\u00e4nder f\u00fcr jedermann und Jederfrau jederzeit sichtbar war. Im Discozimmer ging es zwischenzeitlich so heiss zu und her, dass es von der Decke tropfte.<\/p>\n<p>Und f\u00fcr wen der Abend trotz allem in einem kleinen Herzschmerz geendet hat, f\u00fcr den hielt der n\u00e4chste Tag eine s\u00fcsse \u00dcberraschung bereit. Nach einem entspannten Spaziergang entlang dem Jaunbach erreichten wir das Maison Cailler in Broc. Schokolade in H\u00fclle und F\u00fclle. Da geschieht es dann auch schon mal, dass man bei der anschliessenden Buswahl ein bisschen danebengreift. Eindeutig ein Fall f\u00fcr die drei ???.<\/p>\n<p>Der zweite <a href=\"http:\/\/airmail.calendar\/2017-09-18%2012:00:00%20MESZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Montag<\/a> stand ganz im Zeichen des bevorstehenden Galaabends. Unterricht in Walzer und Foxtrott standen genauso auf dem Programm wie Kniggekurse f\u00fcr den Umgang mit Damen bei Tisch. Und ein paar Styling Tipps machten schliesslich auch aus dem h\u00e4sslichsten Entlein einen stattlichen Schwan. Auch die K\u00fcche zog alle Register f\u00fcr einen gelungenen Abend. Das Men\u00fc mit Cordon-Bleu \u00e0 discretion bescherte wirklich jedem, was er verdiente.<\/p>\n<p>Am darauffolgenden <a href=\"http:\/\/airmail.calendar\/2017-09-15%2012:00:00%20MESZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Morgen<\/a> kam es zum Rollentausch zwischen Programm- und K\u00fcchenteam. W\u00e4hrend erstere die Kinderherzen mit Ravioli dalla Stagnola zu neuen Zigi-Zagi-Variationen inspirierten, brachten letztere f\u00fcr ein gelungenes Programm mal schnell eine ganze Familie ins Grab. Mit Hilfe unserer wackeren Kinderdetektive stellte es sich jedoch irgendwann doch \u00abnur\u00bb als bedauerlicher Unfall heraus. Kann halt passieren. Beim abendlichen Leiter-vs:-Kinder-Spiel entpuppten sich unsere jungen Begleiter dieses Jahr als z\u00e4he Gegner. An dieser Stelle sei auch nochmal anzumerken, dass die Leiter bereit sind, ihren Sieg als einen sehr knappen zu akzeptieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/airmail.calendar\/2017-09-20%2012:00:00%20MESZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mittwoch<\/a> ist Wandertag! Die Spur nach Hause zu finden stellte sich dabei als komplizierter heraus, als eigentlich gedacht war. Wenn verborgene Wege verborgen bleiben, geht man auch einmal querfeldein. Oder auch querfeldab. Als pers\u00f6nliches Highlight f\u00fcr die \u00c4ltesten gab es dann noch einen kleinen Abstecher ins Ch\u00e2teau de Gruy\u00e8re mit einer geh\u00f6rigen Portion K\u00e4se zum Znacht. Als Tagesdreingabe d\u00fcrfte die abendliche Geisterbahn dann noch Stoff f\u00fcr die Annalen zu bieten haben. Der Schrecken der Kinder breitete sich so rasant in der Nachbarschaft aus, dass nur die H\u00fcter des Gesetzes schwerere Missverst\u00e4ndnisse beseitigen konnten.<\/p>\n<p>Und wie jedes Jahr, wenn sich das Sola langsam dem Ende entgegen neigt, gab es selbstverst\u00e4ndlich noch den Nuggetstag! Ein Tag, bei dem selbst spezien\u00fcbergreifende Hochzeiten genauso selbstverst\u00e4ndlich zum Repertoire geh\u00f6ren wie Kinderamputationen oder Massagesalons. Die talentierte Yogalehrerin stellte dabei so manche Sportlerw\u00fcrde auf eine harte Probe. Und w\u00e4hrend die Schar dazu hin\u00fcbergeht, das drei-Klassen-Abendbrot zu verdauen, wird zur letzten Disco geladen. Aber mit so viel Essen im Bauch singt es sich halt doch ein bisschen schwierig. Tante Emmas Lotto im S\u00e4\u00e4li stockte dann zum Abschluss doch noch so manchen unvollst\u00e4ndigen Hausrat auf.<\/p>\n<p>Und was w\u00e4re eigentlich ein Lager ohne ein Badibesuch? Geht gar nicht! Und w\u00e4hrend die einen staunend und gen\u00fcsslich in der Sonne brutzeln, brachten andere die Bademeister an den Rand der Verzeiflung. Aber auch der sch\u00f6nste Tatort muss irgendwann gereinigt und wieder freigegeben werden. Und so nutzen wir die uns verbliebene Zeit, um das Haus f\u00fcr eine \u00dcbergabe am n\u00e4chsten <a href=\"http:\/\/airmail.calendar\/2017-09-15%2012:00:00%20MESZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Morgen<\/a> so vorzubereiten, als ob <a href=\"http:\/\/airmail.calendar\/2017-09-13%2012:00:00%20MESZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> niemals ein Verbrechen stattgefunden h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Nach einer langen Heimfahrt \u00fcber Berg und Tal erreichten wir schliesslich wieder Weggis. Beim Tschieiei wurde noch einmal klar, wie gross die Schar dieses Jahr eigentlich gewesen ist. So bleibt uns an dieser Stelle nichts anderes mehr \u00fcbrig, als uns bei allen Beteiligten ganz recht herzlich zu bedanken. Seien es die Kinder, mit denen wir zwei wunderbare Wochen erleben konnten oder deren Eltern, die uns einmal mehr ihr Vertrauen zugute kommen liessen. An dieser Stelle selbstverst\u00e4ndlich auch ein grosses Dankesch\u00f6n an unsere G\u00f6nner und Sponsoren, ohne die ein solches Lager niemals zu realisieren w\u00e4re. Wir hoffen, wir sehen noch das eine oder andere Gesicht im n\u00e4chsten Sommer zum Zeltlager Sola 2018 wieder.<\/p>\n<p>Das Leiterteam Sola 2017<\/p>\n<p>(Autor: Felder Patrick)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen Monat ist nun vergangen, seit wir als stolze Tatortaufkl\u00e4rer aus dem bergigen Jaun heimgekehrt sind. 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